Nach solidem Auftakt im Herbst bestätigen die Damen des TTC Astoria Kelmis ihre Form in der 3. Provinzklasse
Astoria Kelmis behauptet sich im starken Teilnehmerfeld
Beim zweiten Spieltag der 3. Provinzklasse erreichte die Damenmannschaft des TTC Astoria Kelmis den vierten Platz. Damit bestätigten die Kelmiserinnen ihre solide Ausgangslage nach dem Auftaktturnier im Herbst und behaupteten sich in einem stark besetzten Teilnehmerfeld. Insgesamt waren neun Teams am Start.
Für Astoria traten Giada Sechi (NC), Emely Fassbaender (E4), Angie Decroupet (NC) und Jocelyne Schoonbroodt (NC) an. Betreut wurde das Quartett von Trainer Benoît Decroupet sowie Vereinspräsident Tom Lenaerts. Bereits beim ersten Turnier in Aubel hatte die Mannschaft mit einem Sieg und einer Niederlage einen ausgeglichenen Einstand in die Saison hingelegt und sich damit eine gute Ausgangsposition erarbeitet.
Der zweite Spieltag wurde beim RTT Donald-Heuseux ausgetragen. In der Vorrunde traf Astoria im entscheidenden dritten Gruppenspiel auf Tiège A. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung setzten sich die Kelmiserinnen mit 4:1 durch, wobei insbesondere Emely Fassbaender und Giada Sechi mehrere Punkte beisteuerten. Dank des zweiten Erfolgs bei nur einer Niederlage qualifizierte sich Astoria für das Spiel um Platz drei.
Dort wartete mit Crisnée A allerdings ein sehr starker Gegner. Trotz großen Einsatzes und kämpferischer Einstellung, vor allem von Angie Decroupet und Jocelyne Schoonbroodt, musste sich die Mannschaft mit 0:5 geschlagen geben. Mehrere Begegnungen verliefen jedoch enger, als es das Endergebnis vermuten lässt.
Am Ende belegte Astoria Kelmis unter neun Mannschaften den vierten Rang. Im Vereinsbericht wird der Auftritt entsprechend positiv eingeordnet: „Teamgeist, Einsatzfreude und sportlicher Ehrgeiz prägten beide Spielrunden – beste Voraussetzungen, um auch bei den kommenden Meisterschaftsspielen mit den Herren erfolgreich aufzutreten.
Neben Walhorn konnte auch Astoria Kelmis überzeugen. Im Nachholspiel der 1. Provinzklasse gewann Astoria A bei Prayon A klar mit 12:4. Mathis Kairis, Tom Lenaerts, Benoît Decroupet und Youri Hackens steuerten jeweils drei Einzelsiege bei. Durch den Erfolg rückte Kelmis auf Rang zwei vor und ist nun punktgleich mit Tabellenführer Ans C.
In der Turnhalle der Gemeindeschule Hergenrath hat sich der Unterricht für einen Vormittag in ein sportliches Klassenzimmer verwandelt. Zum vierten Mal stellte der TTC Astoria Kelmis seinen Tischtennis-Projekttag für das dritte bis sechste Schuljahr auf die Beine. „Unser Ziel ist es, den Kindern den Spaß an Bewegung zu vermitteln und ihnen zu zeigen, wie vielseitig Tischtennis ist“, erklärte Mitinitiator Paul Coester. Auf dem Programm standen neben Spielen mit dem Ball-Roboter auch das im Schulunterricht beliebte Kaiserturnier.
Tischtennis: TTC Astoria Kelmis richtet vierten Tischtennis-Projekttag in der Gemeindeschule Hergenrath aus
Erfolgreiche Nachwuchsarbeit an der Platte
Ein Schultag ohne Mathe und Deutsch, dafür mit Schläger, Ball und viel Bewegung: In der Turnhalle der Gemeindeschule Hergenrath verwandelte sich der Unterricht für einen Vormittag in ein sportliches Klassenzimmer. Beim Tischtennis-Projekttag des TTC Astoria Kelmis sammelten fast 100 Kinder erste Erfahrungen an der Platte – und für einige könnte es nicht bei diesem einen Tag bleiben.
In der Turnhalle der Gemeindeschule Hergenrath drehte sich Anfang Februar wieder alles um den kleinen weißen Ball. Zum vierten Mal organisierte der TTC Astoria Kelmis seinen Tischtennis-Projekttag, der Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Schuljahre mit dem schnellen Rückschlagsport in Kontakt brachte. Fast 100 Kinder nahmen teil und verbrachten einen kompletten Schultag an den aufgebauten Tischen. Unter der Leitung von Paul Coester, Spieler, Website-Host und C-Trainer beim TTC Astoria Kelmis, unterstützten mehrere Vereinsmitglieder die Durchführung, darunter Jocelyne Schoonbroodt, Maurice Corteil und Björn Lukas. Die Schülerinnen und Schüler wurden klassenweise eingeteilt und schrittweise an das Spiel herangeführt. „Unser Ziel ist es, den Kindern den Spaß an Bewegung zu vermitteln und ihnen zu zeigen, wie vielseitig Tischtennis ist”, erklärte Paul Coester. Die große Beteiligung bestätigte den Verein in seiner Arbeit: „Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass dieses Angebot sehr gut angenommen wird.“
Von den Grundlagen zu den ersten Ballwechseln
Zu Beginn stand eine Einführung in die Grundlagen auf dem Programm. Die Kinder lernten den richtigen Schlägergriff, die wichtigsten Regeln und ein respektvolles Verhalten an der Platte kennen. Danach folgte eine Aufwärmphase mit Koordinations- und Konzentrationsübungen. Balancier- und Jonglieraufgaben mit Ball und Schläger bereiteten die Kinder schließlich auf die ersten Ballwechsel vor. Anschließend übten die Teilnehmer ihre Grundschläge. Während Anfänger gleichmäßig zugespielte Bälle bekamen, erhielten fortgeschrittene Kinder zusätzliche Hinweise und Aufgaben. Die Spannweite reichte dabei von Kindern ohne jegliche Vorerfahrung bis hin zu jungen Vereinsmitgliedern. Ein fester Bestandteil des Tages war der Rundlauf. Dabei bewegten sich die Schülerinnen und Schüler hintereinander um den Tisch und spielten den Ball abwechselnd zurück. Diese Übung förderte insbesondere Teamarbeit und Koordination.
Große Aufmerksamkeit erhielt erneut der Ball-Roboter. Die Maschine spielte Bälle mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Platzierungen zu, sodass jedes Kind im eigenen Tempo trainieren konnte. „Die Herausforderung, die Bälle sicher und präzise zurückzuspielen, bringt die Kinder schnell voran“, so Initiator Paul Coester.
Nicht alle Kinder konnten das Spezialtraining ausführlich ausprobieren. Der Verein verweist deshalb auf sein regelmäßiges Nachwuchstraining, bei dem das Gelernte vertieft werden kann.
Kaiserturnier als Höhepunkt des Tages
Den sportlichen Abschluss bildete das sogenannte Kaiserturnier der älteren Jahrgänge. Alle zwei Minuten wechselten die Spieler je nach Ergebnis an einen anderen Tisch, wodurch ständig neue Begegnungen entstanden. Nach mehreren kurzen Runden folgten Halbfinale, Spiel um Platz drei und das Finale. Im Endspiel standen sich zwei junge Vereinsmitglieder gegenüber. Dean setzte sich gegen Jonas durch. Rang drei ging an Catherine, Vierte wurde Lisbeth. Die Finalspiele wurden von den Mitschülern lautstark begleitet und sorgten für eine Atmosphäre wie bei einem echten Wettkampf.
Für den TTC Astoria Kelmis ist der Projekttag ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsarbeit. „Solche Aktionen sind enorm wichtig für unseren Verein und für den Sport in Kelmis“, betont Astoria-Präsident Tom Lenaerts. Das Ziel sei, Kindern einen unkomplizierten Einstieg zu ermöglichen und Hemmschwellen abzubauen. Um diesen nächsten Schritt zu erleichtern, bietet der TTC Astoria Kelmis jeden Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr in der Turnhalle der Gemeindeschule Hergenrath ein eigenes Einsteigertraining für Kinder ohne Vorkenntnisse an.
Der vierte Tischtennis-Projekttag bleibt somit für viele Kinder ein abwechslungsreicher Sporttag – für manche könnte er darüber hinaus der Beginn einer längeren sportlichen Laufbahn an der Platte sein.
Weitere Informationen auf der Webseite des TTC Astoria Kelmis:
ttc-astoria-kelmis.be
bestätigte den Verein in seiner Arbeit: „Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass dieses Angebot sehr gut angenommen wird.“
Von den Grundlagen zu den ersten Ballwechseln
Zu Beginn stand eine Einführung in die Grundlagen auf dem Programm. Die Kinder lernten den richtigen Schlägergriff, die wichtigsten Regeln und ein respektvolles Verhalten an der Platte kennen. Danach folgte eine Aufwärmphase mit Koordinations- und Konzentrationsübungen. Balancier- und Jonglieraufgaben mit Ball und Schläger bereiteten die Kinder schließlich auf die ersten Ballwechsel vor. Anschließend übten die Teilnehmer ihre Grundschläge. Während Anfänger gleichmäßig zugespielte Bälle bekamen, erhielten fortgeschrittene Kinder zusätzliche Hinweise und Aufgaben. Die Spannweite reichte dabei von Kindern ohne jegliche Vorerfahrung bis hin zu jungen Vereinsmitgliedern. Ein fester Bestandteil des Tages war der Rundlauf. Dabei bewegten sich die Schülerinnen und Schüler hintereinander um den Tisch und spielten den Ball abwechselnd zurück. Diese Übung förderte insbesondere Teamarbeit und Koordination.
Große Aufmerksamkeit erhielt erneut der Ball-Roboter. Die Maschine spielte Bälle mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Platzierungen zu, sodass jedes Kind im eigenen Tempo trainieren konnte. „Die Herausforderung, die Bälle sicher und präzise zurückzuspielen, bringt die Kinder schnell voran“, so Initiator Paul Coester.
Nicht alle Kinder konnten das Spezialtraining ausführlich ausprobieren. Der Verein verweist deshalb auf sein regelmäßiges Nachwuchstraining, bei dem das Gelernte vertieft werden kann.
Kaiserturnier als Höhepunkt des Tages
Den sportlichen Abschluss bildete das sogenannte Kaiserturnier der älteren Jahrgänge. Alle zwei Minuten wechselten die Spieler je nach Ergebnis an einen anderen Tisch, wodurch ständig neue Begegnungen entstanden. Nach mehreren kurzen Runden folgten Halbfinale, Spiel um Platz drei und das Finale. Im Endspiel standen sich zwei junge Vereinsmitglieder gegenüber. Dean setzte sich gegen Jonas durch. Rang drei ging an Catherine, Vierte wurde Lisbeth. Die Finalspiele wurden von den Mitschülern lautstark begleitet und sorgten für eine Atmosphäre wie bei einem echten Wettkampf.
Für den TTC Astoria Kelmis ist der Projekttag ein wichtiger Bestandteil der Nachwuchsarbeit. „Solche Aktionen sind enorm wichtig für unseren Verein und für den Sport in Kelmis“, betont Astoria-Präsident Tom Lenaerts. Das Ziel sei, Kindern einen unkomplizierten Einstieg zu ermöglichen und Hemmschwellen abzubauen. Um diesen nächsten Schritt zu erleichtern, bietet der TTC Astoria Kelmis jeden Mittwoch von 16 bis 17.30 Uhr in der Turnhalle der Gemeindeschule Hergenrath ein eigenes Einsteigertraining für Kinder ohne Vorkenntnisse an.
Der vierte Tischtennis-Projekttag bleibt somit für viele Kinder ein abwechslungsreicher Sporttag – für manche könnte er darüber hinaus der Beginn einer längeren sportlichen Laufbahn an der Platte sein.
Weitere Informationen auf der Webseite des TTC Astoria Kelmis:
ttc-astoria-kelmis.be
Der TTC Astoria Kelmis überzeugte mit der ersten Mannschaft in der 1. Provinzklasse A. Astoria A gewann bei Oupeye A mit 12:4. Es spielten Tom Lenaerts (B6), Mathis Kairis (B6), Benoît Decroupet (C0) und Youri Hackens (C2). Astoria B musste sich in der 2. Provinzklasse C bei Ferrières A knapp mit 7:9 geschlagen geben. Dierk Menard (C2) und Timo Laschet (D0) gewannen jeweils drei Einzel, Paul Coester (D2) steuerte einen Punkt bei
Gold-Triumph in Lissabon: Kelmiser Kampfsportlerin erkämpft Europameistertitel KELMIS / LISSABON – Wenn die europäische Elite des Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) zusammenkommt, herrscht in der Halle eine Atmosphäre aus höchster Konzentration und sportlicher Härte. Für den Kelmiser Verein BSV Eastbelgium BJJ Kelmis hat sich die Reise zur diesjährigen Europameisterschaft nach Lissabon – dem größten Turnier des Kontinents – mehr als gelohnt. Allen voran Lynn Janssen, die sich in einem packenden Finale an die Spitze Europas kämpfte.
Dominanz auf der Matte Die 38-jährige Lynn Janssen aus Astenet, Trägerin des Blaugurtes, krönte ihre monatelange Vorbereitung mit der Goldmedaille. In ihrer Gewichtsklasse ließ sie keinen Zweifel an ihrer Form aufkommen. Das Highlight: Im Finale zwang sie ihre Kontrahentin mit einem präzise angesetzten Armbar (Armhebel) zur vorzeitigen Aufgabe und sicherte sich verdient den ersten Platz.
Doch damit nicht genug: Auch in der sogenannten „Open Class“ – einer Kategorie, in der Kämpferinnen aller Gewichtsklassen gegeneinander antreten – bewies Janssen ihre technische Überlegenheit. Gegen teils deutlich schwerere Gegnerinnen erkämpfte sie sich den Vize-Europameistertitel (2. Platz) und untermauerte damit eindrucksvoll, dass Technik im BJJ oft über bloße Kraft siegt.
Erfolg durch Disziplin und Kooperation Dieser Erfolg ist kein Zufall. „Schweiß, Blut und Disziplin“ prägten die Vorbereitungsphase der Athleten. Während der BSV zweimal wöchentlich in Kelmis trainiert, nutzen ambitionierte Mitglieder wie Lynn Janssen und ihr Ehemann sowie Trainer David Raxhon (Braungurt) zusätzliche Trainingseinheiten im Partnergym BSD in Düren. Dort trainieren sie unter der Leitung des hochgraduierten Schwarzgurtes Gustavo Guimaraes Vossen.
Diese Kooperation zahlte sich für die gesamte Delegation aus, die mit mehreren Mitgliedern nach Portugal gereist war. Auch wenn viele Kämpfer trotz starker Leistungen diesmal ohne Edelmetall blieben, setzte ein Urgestein des Vereins ein weiteres Ausrufezeichen: Stefan Kaser. Der mit 62 Jahren älteste Teilnehmer des Teams konnte seinen Europameistertitel aus dem Vorjahr zwar nicht verteidigen, bewies aber enorme Beständigkeit und sicherte sich erneut einen Platz auf dem Podium (3. Platz).
Ein Verein auf Erfolgskurs Die Bilanz der Europameisterschaft zeigt deutlich: Die harte Arbeit der Trainer und die Zielstrebigkeit der Mitglieder zahlen sich aus. Der BSV Eastbelgium BJJ Kelmis hat einmal mehr bewiesen, dass er auch auf internationalem Parkett ganz vorne mitmischen kann.
6.Bezirks und Landesmeisterschaften in NRW, Deutschland.
7.Für Die Besondere Kamfrichterleistung bin ich geehrt von Eupener Sportbund im November 2025 worden.
8.Als Anerkennung für Besondere Kampfrichter Leistungen im November 2025 bin ich von RC SPARTA KELMIS geehrt worden.
9.Als bester Olympiakampfrichter im Jahr 2025 bin ich von Sportbund Kelmis geehrt worden.
Die Internationale Kommission verleiht den Titel „Sportheld“ an Personen, die einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des Sports und zur Erziehung der jüngeren Generation geleistet haben.
jetzt hat diese Preis nur 12 Leute in ganzen Welt bekommen.
Fußball – 2. Division Amateure: Kelmis-Präsident Willy Emontspohl über die Kaderplanung und den Rückzug vom Nachbarn aus Raeren
„Wir würden denselben Weg einschlagen“
Steigende Kosten, fehlende Identifikation mit der Mannschaft und die Frage: Wie lange können wir diese Schiene noch fahren? Das waren die Faktoren, die den RFC Raeren-Eynatten im Sommer zum Rückzug aus dem Nationalfußball bewegen. Wie sieht es da beim Nachbarn von der Göhl aus?
Gemeinsam mit Mickaël Lenaerts übernahm Willy Emontspohl zum Saisonanfang die Präsidentschaft bei der Union Kelmis. „Zwei Köpfe sind besser als einer“, hatte das neue Führungsduo bei seinem Amtsantritt erklärt. Aktuell wird das Geschehen vor allem von Kaderplanungen und Spielergesprächen bestimmt – auch im Prinz-Philippe-Stadion, wo es wie in der vergangenen Saison zu ordentlich Bewegung kommen wird. Bislang haben neun Spieler verlängert, sieben stoßen neu hinzu, neun legen das grün-weiße Trikot ab.
Willy Emontspohl, warum gibt es im Sommer zum zweiten Mal in Folge so viele Wechsel in Kelmis?
Zum zweiten Mal in Folge würde ich nicht sagen, aus der vergangenen Saison sind doch viele geblieben. Wir befinden uns am Ende eines Zyklus, denn eine Mannschaft muss sich ja auch mal verändern. Die meisten Spieler haben nun vier, fünf Jahre zusammen gekickt, da braucht es einen neuen Rhythmus.
Was meinen Sie damit?
Die jüngere Generation kommt von unten hoch und muss sich mit der Mannschaft identifizieren können. Es ist ja auch schön, neue Gesichter im Verein zu haben. Mit Hugo Briart und Tristan Errens steigen zwei Spieler aus der „B“ in die „A“ auf. Nun liegt es an ihnen, sich dort zu beweisen. Vorgesehen sind 20 Feldspieler plus zwei Torhüter. In dieser Saison ist der Kader der 2. Division Amateure sehr klein, aber über diese 22 werden wir trotzdem nicht gehen. Vor allem wollen wir die Atmosphäre behalten: Die Mannschaft besteht aus einem großen Freundeskreis, und Kelmis ist ja ohnehin bekannt für seine dritten Halbzeiten.
Wie sieht es in puncto Neuzugänge von außen aus?
Bislang haben wir Mateo Lopresti aus Malmedy zurückgeholt sowie Hugo Lecloux von Mormont, Maxime François und Florian Campo aus Elsaute und Tom Deffet von Raeren-Eynatten verpflichtet. Die haben fast alle viel Erfahrung in den Nationalklassen. Wir vertrauen da dem Trainerstab vollkommen: Jordan (Remacle, A. d. R.) sucht sich die Leute aus, die er gerne hätte und die vor allem finanziell machbar sind – das ist heutzutage auch ein großer Aspekt.
Gerüchten zufolge kürzt die Union die Prämien der Spieler um 50 Prozent.
50 Prozent weniger für alle stimmt nicht. Wir haben ein anderes Konzept vorgesehen, das es in Flandern schon länger gibt und die Idee des Trainers war: Die Startelf erhält die komplette Prämie und die, die in den letzten 15 Minuten eingewechselt werden, bekommen 50 Prozent. So muss und wird jeder noch mehr um einen Platz in der Anfangsformation kämpfen.
Wie blicken Sie auf die bevorstehende Abmeldung des Nachbarn aus Raeren?
Beim Derby vergangene Woche (Kelmis besiegte Raeren-Eynatten mit 3:1, A. d. R.) habe ich ihren Präsidenten Mario Groteklaes dazu beglückwünscht. Wir kennen uns schon seit ein paar Jahren. Die Kosten steigen immer weiter, und man weiß nie, was die Reform mit sich bringen wird, die eventuell zur Saison 2027-28 eintritt (grob gesagt ist eine Aufstockung der Nationalklassen vorgesehen, A. d. R.). Deshalb kann ich die Entscheidung nachvollziehen, auch wenn sie für den ostbelgischen Fußball natürlich schade ist. Ein großes Derby fällt damit weg. Vielleicht kommt ja die U23 der AS Eupen wieder hinzu.
Steht Kelmis auf kurze Sicht vor derselben Kreuzung wie Raeren-Eynatten?
Man weiß natürlich nie, was in einem Jahr ist, aber im Moment nicht. Wenn wir allerdings merken sollten, dass sich der Verein in Schwierigkeiten befindet, würden wir denselben Weg einschlagen. Das steht fest und ist auch schon mit Mickaël abgesprochen. Ich gehe mal davon aus, dass der Vorstand da mitziehen würde. Für die kommende Saison haben wir jedenfalls die Lizenz für die 2. Division Amateure angefragt. Die 1. Division Amateure? So weit wollen wir gar nicht gehen. Wir sind immer noch ein Dorf, das nicht die finanziellen Möglichkeiten besitzt wie eine Stadt.
Nun blickt Kelmis auf eine wesentlich längere Historie im Nationalklassenfußball als Raeren-Eynatten. Hat das Abenteuer selbst für die Union irgendwann seine Grenzen?
Wie gesagt, niemand weiß, wie es in einem Jahr aussieht. Auf jeden Fall braucht man sich nicht zu schämen, wenn man nochmal kleiner anfängt.
Der Wechsel von Quentin Hubert als Kapitän und „Kelmiser Jung“ im Sommer nach Amel dürfte besonders schmerzen.
Auf jeden Fall. Er ist hier groß geworden, sein Vater Vincent war sieben Jahre lang Präsident. Abgesehen davon schmerzt natürlich jeder Abgang, aber jeder Spieler darf selbst entscheiden, was er macht. Wir haben allen Vorschläge gemacht, und wenn sie sich trotzdem anders orientieren wollen, ist das ihr Recht.
Befürchten Sie, dass Kelmis seine DG-Identität verlieren könnte? Auf dem Platz wird kaum mehr Deutsch gesprochen.
Das nimmt in Ostbelgien doch generell immer mehr ab. In Raeren ist das zum Beispiel ebenso der Fall, und nicht jeder Ostbelgier hat das Niveau für die 2. Division Amateure.
Unter anderem deshalb zieht der RFC ja auch die Reißleine.
In Kelmis wird im Jugendbereich ohnehin viel Französisch gesprochen – ob in der U17, der U19 oder selbst in der B-Mannschaft. Größtenteils sind da alle mindestens zweisprachig.
Wie blicken Sie auf Ihr erstes halbes Jahr als Präsident zurück?
Mickaël Lenaerts und ich fühlen uns gut im Amt. Natürlich stellen sich uns ganz andere Arbeiten und Anstrengungen als im Jugendbereich, in dem ich weiter tätig bin. Aber wir ergänzen uns gut und haben einen starken Vorstand hinter uns.
Beim TTC Astoria Kelmis reichte die Spanne von souverän bis hauchdünn. Astoria A behauptete sich mit 10:6 gegen Tihange A und bleibt im Rennen um die vorderen Plätze.
Astoria B musste sich hingegen mit 7:9 knapp geschlagen geben, während Astoria C in Ans I ebenfalls mit 7:9 unterlag – trotz mehrerer Spiele, die erst im fünften Satz entschieden wurden. Astoria D ließ in Aubel F nichts anbrennen und siegte deutlich 14:2, während Astoria E gegen Membach D ein hart erkämpftes 8:8 erreichte. Für Astoria F gab es beim 4:12 in Beyne dagegen nichts zu holen.