TISCHTENNIS ASTORIA

Astoria setzt Zeichen und bleibt im Titelrennen 

Von der Eifel bis ins Göhltal bot der vergangene Spieltag alles, was diesen Sport ausmacht: dramatische Aufholjagden, souveräne Tabellenführer und ein Zeichen des TTC astoria Kelmis gegen Gewalt und für Fairplay im Sport. 

Bevor der erste Aufschlag gespielt wurde, richteten sich die Blicke am Samstagabend in der Kelmiser Halle zunächst nicht auf die Tische, sondern auf die Gesichter der Spieler. von Astoria A und B. Mit seinem roten Strich auf der Wange beteiligte sich der TTC Astoria Kelmis an der Kampagne „Trait rouge“, mit der der wallonische Sportverband Adeps am Wochenende des 7. und 8. März ein Zeichen gegen Gewalt im Sport setzte. Der rote Strich steht für eine „rote Linie“, die im Sport nicht überschritten werden darf. Gemeinsam soll sich die gesamte Sportgemeinschaft: Athleten, Trainer, Schiedsrichter, Vereinsverantwortliche, Eltern und Zuschauer für Respekt, Fair-Play und ein sicheres Umfeld im Sport einsetzen. Die Kampagne findet inzwischen bereits zum dritten Mal statt und will zeigen, dass im Sport kein Platz für verbale oder körperliche Gewalt, Mobbing oder andere Formen respektlosen Verhaltens ist.

Mit rotem Strich auf der Wange gingen die Spieler der A-Mannschaft des TTC Astoria Kelmis an die Platte. Dort unterstrichen sie ihre Aufstiegsambitionen in der 1. Provinzklasse A mit einem deutlichen 14:2-Heimsieg gegen Minérois B. Tom Lenaerts (B6) und Mathis Kairis (B6) blieben jeweils in allen vier Einzelpartien ungeschlagen. Auch Dany Niessen (B6) mit drei Siegen sowie Youri Hackens (C2) mit ebenfalls drei Punkten trugen maßgeblich zum Erfolg bei. In der Tabelle bleibt Astoria A damit weiterhin im Titelrennen. Auch die B-Mannschaft durfte in der 2. Provinzklasse C einen wichtigen Erfolg feiern. Beim 10:6 gegen Ivoz A überzeugte vor allem Benoît Decroupet (C0), der alle vier Einzel gewann. Dierk Menard (C2) und Timo Laschet (D0) steuerten jeweils drei Siege bei. Trotz des Erfolgs bleibt Astoria B zwar Tabellenletzter, können dadurch allerdings weiter auf den Klassenerhalt hoffen.